Unsere Pilgerwanderung auf dem Camino de Santiago
vom 23. Mai bis 14. Juni 1997
Teil II - von Sahagun bis Villafranca del Bierzo

drei-frauenAls wir in der Herberge ankamen, trafen wir gleich drei deutsche Frauen aus der Gegend von Würzburg, mit denen wir uns zum Abendessen verabredeten. Dazu gesellte sich noch ein junger Brasilianer - Viktor aus Brasilia.
Um 20 Uhr besuchten wir eine hl. Messe in der Kirche. Typisch spanisch: Nach langem Rosenkranzgebet, einer noch längeren Litanei, wobei der Pastor Beichte hörte, begann die Messe mit einer halbstündigen Verspätung. Mit den drei deutschen Frauen verstand Malena sich sofort sehr gut. Es wurde noch ein sehr angenehmer, geselliger Abend. Damit hatte unsere Pilgerwanderung einen vielversprechenden Anfang gemacht. Nach zwei langen und unruhigen Tagen schliefen wir in der ersten Nacht in einer Herberge fest und tief.

Sonntag, der 25. Mai - (in El Burgo Raneiros) unser erster Wandertag war angebrochen. Zuerst galt es, unsere Reisekleidung gegen die Wanderkleidung zu tauschen. Das nahm einige Zeit in Anspruch, denn alles mußte so verstaut werden, daß es nicht zu viel Platz in Anspruch nahm und gut zu tragen war. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit den Würzburger Frauen starteten wir um 7,30 Uhr. Unsere erste Etappe war 18 km lang bis nach El Burgo Raneiro. Der Weg führte durch ärmliche Bauerndörfer, die z. T. schon verlassen waren. Viele Türen waren mit Brettern vernagelt. Wahrscheinlich hatten die jüngeren Leute die Dörfer verlassen und sich in den Städten oder im Ausland Arbeit gesucht. Nach Auskunft der älteren Bewohner waren sehr viele nach Deutschland gegangen.

mesetaDer Weg führte durch die Ausläufer der Meseta, einer flachen und eintönigen Hochebene. Viele Vögel sahen wir nicht, dafür aber eine sagenhaft schöne Blumenpracht auf dem kargen, mit vielen Steinen übersähten Boden und an den Wegrändern, die in allen Farben intensiv leuchteten. Da am Tag die Sonne schien und nirgends Schatten zu finden war, wurde uns sehr warm beim Wandern. Wir machten deshalb oft Pausen, um uns nicht gleich zu übernehmen. Gegen 14 Uhr erreichten wir aber schon unser erstes Ziel. Hier nahmen wir mit den drei Frauen in einem Restaurant unser Mittagessen ein. Dabei lernten wir noch einen Amerikaner kennen - Harry aus Ohio, ein etwas schüchterner Typ, den man immer zum Mitmachen auffordern mußte. Er hatte nach eigenen Aussagen - wir unterhielten uns über Gott und die Welt - phsychische Probleme. Er war ein Sucher nach seinem Weg und ging immer mit uns in die Kirche. Er war sehr belesen und konnte viel erzählen. Seine Frau war Gastprofessorin in Bilbao. Harry wollte sich in Leon mit seinen beiden Kindern treffen. Um 18,30 fing es an, Bindfäden zu regnen, sodaß wir nur hoffen konnten, daß es sich ausregnete und am nächsten Tag wieder angenehmeres Wanderwetter herrschte. Regenwetter ist das Schlechteste, was man sich für so eine Etappenwanderung vorstellen kann, denn man bekommt seine Kleidung in den Refugios schlecht trocken. Gott sei Dank wußten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht, daß der Regen unser ständiger Wegbegleiter sein würde.

beckmann-carmino-jakobswegMontag, der 26. Mai - (in Mansilla de las Mulas)
weil wir morgens rechtzeitig um 8 Uhr aufbrachen, hatten wir die 18,6 km bis zumTagesziel Mansila de las Mulas schon um 12,30 Uhr geschafft. Es war nach dem Regen am Vorabend ein ausgesprochen gutes Wanderwetter. Der Weg war zwar sehr eintönig - auf der ganzen Strecke gab es nur einen einzigen Ort, den wir durchquerten. Wir sahen den ganzen Tag nur wenig Wanderer, dafür aber um so mehr Störche. Überhaupt, soviel Störche hatten wir noch nie gesehen. Fast auf jedem Kirchturm hatten sie ihre Nester gebaut, manchmal drei oder mehr. Die Meseta muß für die Störche wohl ein sehr bevorzugtes Nahrungsgebiet sein.
In Mansilas angekommen, fragten wir eine Frau nach der Herberge. Die war dann so freundlich und begleitete uns bis vor die Tür dorthin. Der Weg war allerdings auch schlecht zu finden. Hier trafen wir ein junges Mädchen, das die Herberge verwaltete. Sie sprach sogar etwas Englisch und war ausgesprochen freundlich. Als wir in den Schlafraum kamen, war außer unserem Amerikaner Harry noch niemand da. Das änderte sich aber schnell, sodaß am Abend alle Betten belegt waren und sogar einige Pilger im Innenhof unter einer Überdachung schlafen mußten. Als das Mädchen unser Credential stempelte, mußten wir 200 Pts pro Person bezahlen. Das war für uns neu. Wir fanden es aber ganz gut, daß ein kleiner Obolus erhoben wurde, denn dafür war die Unterkunft sauber und bestens in Ordnung. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten und uns für den nächsten Tag mit Brot und Käse versorgt hatten, legten wir uns schlafen. Nach den ersten beiden Wandertagen machten sich doch ein wenig Muskelschmerzen bemerkbar. Morgen sollte es dann nach Leon gehen, der wohl größten Stadt vor Santiago. Große Städte sind für Wanderer zwar nicht so angenehm, dafür haben sie aber kulturhistorisch viel zu bieten.

Dienstag, der 27. Mai - (in Leon) kathedrale-leon
nachdem wir um 8 Uhr in Mansila de las Mulas aufgebrochen waren, erreichten wir schon um 11,30 Uhr die Vororte von Leon. Die Strecke war sehr unangenehm zu gehen. Sie führte oft über größere Straßen und über eine große Brücke, wo wir dicht neben dem starken Autoverkehr gehen mußten. Dabei drohte es jeden Augenblick zu regnen anzufangen. Es ging aber gut, sodaß wir Leon mit trockener Kleidung erreichten. Zum Gehen war das Wetter jedenfalls besser, als wenn große Hitze geherrscht hätte. In Leon angekommen, stärkten wir uns erst mal auf einer Bank unter einer großen Platane. Bei nun einsetzendem leichten Nieselregen suchten wir unser ausgewähltes Quartier bei den Madres Benediktineros in der Calle Esturial auf. Die Herberge wurde aber erst um 16 Uhr geöffnet, trotzdem wies uns eine freundliche Schwester einen Raum an, in dem wir unser Gepäck schon abstellen durften.

Wir gingen in der Zwischenzeit mit unseren bekannten 3 Frauen zur Kathedrale und bummelten bei nun wieder herrlichem Sonnenschein durch die Calle Generalissimo Franco. In einem Restaurant in dieser Straße aßen wir dann zu Mittag, natürlich mit Wein, Vorspeise, Hauptgericht und einer süßen Nachspeise; alles für 1000 Pts, nach aktuellem DM-Kurs waren das 12 Mark. Um 16 Uhr gingen wir wieder zu den Madres und richteten unsere Betten her. Bei den Madres waren Männer und Frauen strengstens getrennt. Erst nachdem wir sie überzeugt hatten, daß wir verheiratet waren, durften wir zusammen in einem Raum schlafen. Ja, bei den Madres waren die Sitten streng, aber dafür war auch die Unterkunft pico-bello sauber und alles in bester Ordnung - natürlich ohne Pflicht-Obolus. Nachdem ich mich rasiert und wir geduscht hatten, sahen wir dann wieder einigermaßen kultiviert aus und machten uns wieder auf den Weg in die Stadt.
Wir gingen in die nun geöffnete Kathedrale und hatten großes Glück, denn wir konnten uns einer deutschsprachigen Führung anschließen. Führer war der Leiter der Palottinerschule. Er sprach sehr gut deutsch und erklärte die verschiedenen Baustile der vergangenen Jahrhunderte, in denen das Gotteshaus entstanden ist. Anschließend gingen wir noch in das Dommuseum, wo wir verschiedene sakrale und profane Gegenstände und alte Schriften bewunderten, die z. T. aus dem 5. - 7. Jahrhundert stammten und wegen der temperierten Aufbewahrung unter Glas gut erhalten waren.

Mittwoch, der 28. Mai - (in Villandagos del Parano)
7,40 Uhr Aufbruch nach Villandangos del Parano. Wir verabschiedeten uns von den drei Frauen aus Würzburg, mit denen wir an den letzten drei Tagen immer gemeinsam zu Abend gegessen hatten. Dabei hatte sich eine sehr angenehme Bekanntschaft entwickelt. Sie hatten uns beiden den Einstieg in die vorgesehene dreiwöchige Pilgerwanderung sehr erleichtert. Nun waren wir also wieder ganz allein auf uns selbst gestellt. Wir fanden den Weg über die Markusbrücke und suchten die gelben Pfeile des Camino. Aber in den Städten ist das garnicht so leicht! Hier könnte noch einiges getan werden mit der Wegebezeichnung, um den vielen fremden Pilgern die Orientierung zu erleichtern. Solange wir in der Stadt waren, fragten wir des öfteren nach dem rechten Weg, um nicht durch Umwege Zeit zu verlieren, denn bis Villandangos lagen immerhin 22 km vor uns. Nach kurzen Wassertrink-Pausen und einer erholsamen Rast erreichten wir unser Tagesziel schon um 14 Uhr. Diese Etappe war noch erheblich schwerer zu gehen als die gestrige, denn ca. 70% des Weges führte über Asphalt; und wer viel wandert, der weißt, was das bedeutet. Der harte Untergrund zieht in die Gelenke und die Fußsohlen brennen. Wir hatten die Hoffnung, daß es nach diesen beiden Asphaltwanderungen nun einen angenehmeren Weg geben würde. Von Villandangos bis Astorga sind es morgen wieder 26 km.
Unsere körperliche Verfassung war aber ansonsten sehr gut. Die nach den ersten beiden Tagen aufgetretenen Muskelschmerzen waren vorüber und für den Rest des Weges - noch fast 300 km - waren wir recht guter Dinge. wueste-vor-astorga

Wenn wir uns zu diesem Zeitpunkt fragen, was uns diese Pilgerwanderung und die damit verbundenen Belastungen bedeuten, so können wir jetzt noch keine Antwort darauf geben. Der Weg ist wie das Leben: voller Höhen und Tiefen. Auch wenn die Strapazen von der dortigen Bevölkerung richtig anerkannt werden, geht es längst nicht immer leichtfüßig voran: Heute schmerzt ein Knie, morgen der Rücken, man schleppt immer ein Wehwehchen mit sich herum. So ergeht es aber allen - und das verbindet. Die Pilger helfen sich gegenseitig und lernen sich auf diese Weise kennen. Bei allen Entbehrungen, dem Schweiß und dem Staub besinnt man sich auf das Wesentliche - das ist allen wichtig. Wer so lange wandert, kommt zwar nur langsam voran, lebt dabei aber intensiv, nichts rauscht an einem vorbei. Und warum nimmt man all die Strapazen in Kauf? Um das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und es neu zu begreifen! Auf jeden Fall wünschen wir vielen unserer Bekannten und Freunde, auch einmal dieses Wagnis einzugehen.
Der Camino ist mit seinen Wanderetappen sicher ein Abbild unserer Lebenswanderung - auch wenn man müde ist und erschöpft, immer wieder neu anfangen, aufbrechen, und nicht verzagen oder aufgeben. Jeder Tag ist anders und gibt wieder neue Hoffnung und neuen Mut.

 

Donnerstag, der 29. Mai 1997 (Fronleichnam - inAstorga)
Aufgebrochen sind wir in Villandangos um 7,10 - und das war unser Glück, denn die vor uns liegende Etappe führte streckenweise wieder über Asphalt und war bei sengender Sonne ausgesprochen schwer. Dabei war der Weg ab Puente de Orbigo bis kurz vor Astorga sehr schlecht gekennzeichnet. Wir fragten einen Bauer nach dem Caminoweg und der schickte uns quer feldein bis ins nächste Dorf. Hier fanden wir die gelben Pfeile des Camino wieder - das Glück war mit uns! Ab jetzt war die Kennzeichnung des Weges sehr gut. Das war auch nötig, denn der Weg führte viele Stunden lang wirklich durch "Wüste". Bis nach San Justo de la Vega - das liegt kurz vor Astorga - ging es über steiniges Geröll bergauf und bergab durch eine sehr, sehr einsame Gegend. Links und rechts des Weges, soweit das Auge reichte, nur landwirtschaftlich genutzte Flächen, unterbrochen von kargen Baumbeständen und Gestrüpp - und der Weg wollte und wollte kein Ende nehmen. Plötzlich tauchten in der Ferne aber doch die Türme von Astorga auf, unserem Tagesziel. In San Justo de la Vega kehrten wir erst mal in eine Bar ein und tranken einen "cafe con leche", der uns wieder aufmunterte und auf die Beine brachte.
So gestärkt erreichten wir die Herberge in Astorga gegen 15 Uhr. Ca. 30 km lagen nun hinter uns! Nachdem wir geduscht hatten und ich frisch rasiert war, waren die Mühen des Tages fast vergessen. So ist das eben auf dem Camino! Jeden Tag wieder ein neuer Anfang mit neuen Unbekannten. Wer diesen "Geist des Camino" nicht selbst erlebt, wird das wohl nie begreifen. Beim abendlichen Gespräch begegneten wir hier zum erstenmal Pilar, einer jungen spanischen Frau, die ein sehr gutes, akzentfreies Deutsch sprach. Sie hatte in Düsseldorf studiert und arbeitete jetzt als Bankdirektorin bei der Banco Popular Espanol in Alicante. Als wir unseren Sohn erwähnten, der ebenfalls in Düsseldorf gewohnt hatte und jetzt die Auslandsniederlassung einer deutschen Bank in Dublin leitet, ergab sich ein längeres und ausführliches Gespräch. Pilar gab uns manchen guten Tip, wir sollten sie im Verlauf unserer Wanderung noch öfter wieder begegnen.
Diesen Fronleichnamstag hatten wir uns allerdings etwas anders vorgestellt. Wir waren der Meinung, das sei in Spanien ein großer Feiertag. So hatte es unser Hubert vor Jahren berichtet, als er als Student durch Spanien gereist war. Damals war es noch ein richtiger Volksfeiertag gewesen und wir hätten auch jetzt gern mitgefeiert. Trotz der konservativen Haltung der spanischen Kirche hat sich in dieser Hinsicht doch wohl einiges geändert.

Freitag, der 30. Mai - (in Rabanal del Camino)
nein, das war keine gute Nacht in Astorga! Die Herberge war zwar sehr sauber, aber viel zu dicht belegt!! Es waren wohl ca. 30 bis 35 Pilger in einem Raum untergebracht und es gab nur je eine Damen-und Herrentoilette. Die Luft war zum schneiden dick und keine Möglichkeit, ein Fenster zu öffnen. Wir hatten kuhdorfsehr schlecht geschlafen. Die Matratzen hingen durch und über Malena schlief ein schwergewichtiger Mann - wir nannten ihn gleich "Dickbauch" und sollten ihn auf unserem Weg noch oft begegnen - sodaß sie Angst hatte, die Matratzen könnten nicht halten und der Dickbauch könnte auf sie stürzen. Morgens war es wie in einem Bienenhaus. Der Aufenthaltsraum war viel zu klein, als alle etwa zur gleichen Zeit aufbrechen wollten. Vielleicht lag es bei mir auch an der Flasche "vino tinto", die ich am Abend vorher zumeist allein ausgetrunken hatte. Mir war jedenfalls sehr übel und ich nahm mir vor, auf der Caminowanderung überhaupt keinen Wein mehr zu trinken. (So ein dummer Vorsatz, den man nur in so einer miserablen Verfassung treffen kann. Natürlich habe ich wieder Wein getrunken und es ging mir sehr gut danach.) Wir schafften es trotzdem, um 7 Uhr los zu gehen. Das Frühstück bestand allerdings nur aus Wasser und trockenem Brot. Nach dieser schlechten Nacht war unsere Stimmung auf den Nullpunkt und wir gingen uns gegenseitig auf die Nerven.
Zudem verhießen die tiefhängenden Wolken nichts Gutes. Und so kam es denn auch: nachdem wir nur 3 km hinter uns hatten, begann es in Strömen zu regnen. Malena hatte von der Würzburger Sigrid ihren nicht mehr benötigten Regenumhang geschenkt bekommen, unter dem es aber sehr warm beim Wandern war. Dabei waren wir doch nur auf gutes spanisches Wetter eingestellt. Wir behängten unsere Rucksäcke mit Plastiktüten, ich spannte meinen Regenschirm auf und dann ging es weiter. Der Regen war beim Aufstieg zum Rabanal - Paß mal mehr, mal weniger ergiebig. Er begleitete uns aber auf der gesamten Etappe von rd. 20 km. Dabei geschah uns noch ein übles Mißgeschick: Kurz vor El Gonzo deuteten wir einen Camino-Wegweiser falsch und gingen einen weiten Umweg mit sehr schwierigen Steigungen. Ein junges amerikanisches Paar kam hinter uns her und machte den gleichen Fehler. Wir trafen Carolyn aus Kentucky und Gerry aus Indiana später in Santiago wieder. Dabei war nicht die verlorene Zeit das schlimmste, sondern die unnütze Kraftvergeudung. dorfbarIn einer kleinen Dorfbar erholten wir uns aber schnell bei einer guten Tasse "cafe con leche" und einpaar Stücke Kuchen, die zwar schon längere Zeit in der Kühltruhe auf uns gewartet hatten und deshalb mehr an Trockenbrot erinnerten, aber dafür war die Bedienung außerordentlich freundlich und neugierig-gesprächig. Aufgrund dieser Regenwanderung kam es dann auch so, daß Malena bei der Ankunft in Rabanal del Camino so geschafft war, daß sie kaum noch die Treppe zur Unterkunft hinaufgehen konnte. Ich half schnell, das Bett herzurichten - und wie es meistens bei ihr ist, sie erholte sich schnell. Die Unterkunft war normal belegt, es gab einen kaminbeheizten Aufenthaltsraum und man bekam morgens ein im Haus zubereitetes Frühstück. Die Herberge wurde von einer englischen Jakobsbruderschaft unterhalten. Die Herbergseltern waren Schweizer und sprachen natürlich auch deutsch. Sie waren sehr fürsorglich und bemühten sich um jeden Wanderer. Malena wurde von der Frau richtig "bemuttert".Alle vier Wochen wurden sie von anderen Herbergseltern abgelöst. Am Schluß waren wir der gleichen Meinung: Rabanal del Camino war die beste Herberge des ganzen Weges. Unsere große Hoffnung für morgen: ein Tag ohne Regen. Gott sei Dank bekamen wir hier unsere Kleider wieder trocken.

 

Weiter zu Teil III

Camino II