Unsere Pilgerwanderung auf dem Camino de Santiago
vom 23. Mai bis 14. Juni 1997
Teil III - von Villafranca del Bierzo bis Santiago

cruz-de-ferro

Cruz de ferro

Sonntag, der 1. Juni - (in Villafranca del Bierzo)
Gestern, am Samstag, den 31. Mai erlebten wir den bislang allerschwersten Tag. Nicht das ständige bergauf steigen über die Höhen des Rabanal-Passes, vorbei am Cruz de Ferro, machte uns zu schaffen, sondern später das bergab wandern durch einen engen, felsigen, mit Ginster bewachsenen Hohlweg. Zudem war die Etappe 28 - 30 km lang. Zuvor hatten wir in El Acebo Pilar wiedergetroffen. Sie hatte große Blasen aessen-bei-jaton beiden Füßen und war nicht mehr fähig weiterzugehen. Deshalb bestellte sie sich ein Taxi , um einen Arzt in Ponferrada aufzusuchen. Ob wir sie auf dem Camino noch einmal wiedertreffen? Wir wollten ursprünglich in Molinaseca im Refugio übernachten. Bei der Ankunft im Ort sahen wir aber ein vor einer Bar abgestelltes Taxi. Für eine Fahrt zum Busbahnhof nach Ponferrada verlangte der Taxifahrer 1000 Peseten. Als wir während der Fahrt den Ort Villafranca erwähnten und der Taxifahrer merkte, daß wir dorthin mit dem Bus weiterfahren wollten, machte er das Angebot, uns für weitere 2000 Peseten dorthin zu bringen. Wir nahmen das Angebot an und erreichten so das 33 km entfernte Villafranca del Bierzo für 3000 Peseten, das sind ca. 35 Deutsche Mark. Einquartieren wollten wir uns bei unserem Bekannten Jato, bei dem wir vor zwei Jahren unseren ersten Caminogang begonnen hatten. Weil die Familie Jato ihre private Herberge umbaute, quartierten wir uns im Refugio Municipal ein, aßen aber bei Jato. Der freute sich sehr und erinnerte sich an uns als ich ihm sagte, daß wir vor zwei Jahren schon einmal bei ihm waren. Als ich erwähnte, daß Malena Schmerzen an den Gelenken hatte, bot er uns gleich eine Behandlung an. Er ist nämlich so eine Art Heilbehandler mit magischen Kräften. Nach der Behandlung verspürte Malena auch gleich Erleichterung, die auch während der nächsten Tage anhielt und sich sehr positiv auswirkte. Am Sonntag, den 1. Juni legten wir einen Tag Wanderpause ein. Wir hatten es beide nötig, besonders Malena schmerzten die Gelenke vom ständigen bergab gehen mit dem schweren Rucksack über den zumeist felsigen Untergrund oder dem vielfach steinigen Geröll. Wir pflegten uns an dem Tag und massierten die Gelenke mit Arnica-Salbe. Morgen, am Montag, den 2. Juni, hatten wir die Möglichkeit, ohne Gepäck 28 km bis O`Cebreiro zu wandern.

Dienstag, der 3. Juni - (in Triacastela) jato
am Montag bin ich nicht zum Schreiben gekommen, ich war einfach zu kaputt. Wir wanderten ab Villafranca um 7,30 los. Jato hatte uns angeboten,unser Gepäck nach O`Cebreiro hinauf zu fahren. Darum entschlossen wir uns, die 28 km über den steilen Paß an einem Tag zu bewältigen. Da wir ohne Gepäck gingen, wäre es eine schöne Wanderung gewesen, aber was überhaupt nicht mitspielte, war das Wetter. Als wir los gingen, war der ganze Himmel schon grau in grau. Bis dann die ersten Tropfen fielen, dauerte es auch nicht lange.
Es entwickelte sich ein sehr ergiebiger Landregen, der ab und zu von kräftigen Wind-und Regenböen ergänzt wurde. Als wir den steilen und steinigen Aufstieg über den Cebreiro-Paß bewältigen mußten, schoß uns das Wasser in Strömen entgegen. Gegen 15,45 erreichten wir dann O`Cebreiro. Jato hatte unser Gepäck an einem trockenen Ort am Eingang einer Gaststätte abgelegt. Wir holten es und gingen in strömendem Regen zum Refugio. Hier wartete schon ein Peregrino aus Deutschland auf die Öffnung, die um 16 Uhr sein sollte. Nach spanischer Manier wurde aber erst um 16,20 geöffnet. Alles an diesem Refugio war kalt und unfreundlich. Die Heizung funktionierte nicht und die Küchenherde waren nicht einzuschalten. Dabei waren wir naß und froren wie die Katzen. Nach und nach verließen viele Pilger diese unfreundliche Stätte und suchten sich andere Unterkünfte. Auch wir zogen aus und quartierten uns für 3000 Peseten in ein warmes Mason ein. Hier trafen wir auch Wolfgang aus Lindau wieder, den wir zum ersten mal in Villandangos begegnet waren. Mit ihm zusammen nahmen wir noch um 10 Uhr ein kräftiges Abendessen ein: Pommes frites mit gebratenem Schinken und Spiegeleier. Selbstverständlich fehlte auch die Flasche Rotwein nicht. Trotzdem schliefen wir gut und warm. Auch unsere Kleidung war am anderen Morgen trocken. Nach einem sehr einfachen Frühstück starteten wir um 8,30 in Richtung Triacastela. Zuerst ging es noch immer stetig bergan. Wir wanderten an diesem Tag bei herrlichem Wetter durch eine wunderschöne Gegend. Als wir gegen Mittag auf einem Berg standen und die sonnüberfluteten Berge und Täler vor uns sahen, ging mir der Gedanke durch den Kopf:  So muß es gewesen sein, als der Teufel Jesus versucht hat mit den Worten: "Dies alles will ich Dir geben, wenn Du niederfällst und mich anbetest". piger-unterwegs

Da O`Cebreiro 1300 m hoch liegt, Triacastela aber nur 650 m, so waren streckenweise auch mehrere steile Abstiege zu bewältigen. Diese Abstiege machten besonders Malena sehr zu schaffen, aber auch ich hatte bei der Ankunft in Triacastela heftige Schmerzen am rechten Fuß. Nach dem duschen behandelte und massierte ich meine Gelenke mit Arnica-Salbe und hoffte, daß ich die morgige Etappe über Sarria nach Barbadelos einigermaßen gut überstehen würde. Auf dem Camino ist es oft so: am nächsten Tag sind die Schmerzen verflogen und es geht weiter, dem Ziel entgegen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch 3000 Peseten, deshalb mußte ich am nächsten Tag in Sarria unbedingt eine Bank aufsuchen. Die kleinen Banken auf dem Lande akzeptieren keine EURO-Schecks. Als stille Reserve hatte ich zwar noch 170 Deutsche Mark, aber die wollte ich für die Rückfahrt behalten. Pilar, unsere freundliche Spanierin, haben wir noch nicht wieder getroffen. Es war doch gut, daß sie uns auf Drängen von Malena rechtzeitig für die Rückfahrt am 13. Juni angemeldet hat. In Santiago versuchen wir, sie telefonisch zu erreichen, denn sie gab uns ihre Handy-Nr. Wir möchten uns noch einmal für ihre Hilfe bedanken und sie zum Essen einladen.

Donnerstag, der 5. Juni - (in Portomarin)
in Barbadelo bin ich nicht zum Schreiben gekommen, denn abends trafen wir Wolfgang wieder. Mit ihm und einem Radfahrer aus Holland entwickelte sich ein längeres und sehr angenehmes Gespräch. Gleich nach dem Abmarsch aus Triacastela mußten wir sofort 1 1/2 Stunden lang sehr starke Steigungen übarbadeloberwinden. Dabei kamen wir doch mächtig aus der Puste. Wir ließen es aber langsam angehen und so erreichten wir - zwar etwas ausgelaugt, aber sonst ohne Schwierigkeiten - die vor uns liegende und etwas größere Stadt Sarria. Als wir einen Passanten nach einer Bank fragten und er merkte, daß wir Deutsche waren, wurde er sehr freundlich und wiederholte immer: Helmut Kohl, Helmut Kohl. Ja, unser Bundeskanzler ist wohl nirgends zu übersehen. Jedenfalls war der Mann sehr freundlich und begleitete uns bis zur Bank. Mit 25000 Peseten in der Tasche ließ sich der Weg bis Santiago sicher gut überstehen. Wir stärkten uns in einer Bar mit ausgesprochen freundlicher Bedienung, tranken cafe con leche und aßen zwei Stücke Kuchen. Das brachte uns wieder auf die Beine und da Barbadelo laut Karte nur 3-4 km entfernt sein sollte, waren wir guter Hoffnung, unsere nächste Herberge bald zu erreichen. ber die letzten km haben es oft in sich! Der Weg wollte und wollte kein Ende nehmen. Dabei war es schwül-warm, sodaß unser Zeug am Leib klebte. Trotzdem erreichten wir Barbadelo rechtzeitig. Nur ein Pilger, Jan ein Holländer aus Limburg, war schon da. Nachdem wir Schuhe und Strümpfe ausgezogen hatten erholten wir uns schnell. Die Herberge war sehr sauber. Malena schlief neben mir mit acht anderen Männern in einem Raum. Um sich gegen allzu laute Schnarcher zu schützen, nahm sie an diesem Abend Schlaftabletten. Wir schliefen und erholten uns gut.

sarriaDie Etappe von Barbadelo nach Portomarin ist uns trotz der relativ kurzen Strecke von 18 km sehr schwer gefallen. Nach 15 Tagen Wanderung mit 7 bis 10 kg Gepäck auf dem Rücken wirkt sich das Nachlassen der Kräfte allmählich aus. Nach 5 weiteren Wanderetappen von jeweils 20 km hoffen wir, Santiago am Dienstag zu erreichen. Alle Peregrinos, die mit uns denselben Weg gehen, treffen wir abends in den Refugios wieder. Man kennt sich allmählich und die Freude ist immer wieder groß, wenn man sich am Abend wiedersieht. Ein besonders freundschaftliches Verhältnis hat sich zu drei Franzosen entwickelt, die nur einige Jahre jünger sind als wir. Oft essen wir gemeinsam zu Abend und mit Patrick, der so gut oder so schlecht englisch spricht wie ich, unterhalte ich mich gern. Er war Offizier und ist mit 55 aus der Armee ausgetreten. Nun fungiert er als Dolmetscher zwischen uns und den anderen beiden.
Um 12,30 erreichten wir die Herberge in Portomarin. Weil die Tür aber erst um 16 Uhr für Pilger geöffnet wurde, gingen wir in ein nahe gelegenes Restaurant und aßen ausgiebig zu Mittag. Der schwere Rotwein hatte seine Wirkung nicht verfehlt und so lag Magdalena bald im Gras und schlief fest. Sie hat immer große Schwierigkeiten, wenn es auf asphaltierter Straße bergab geht.

Freitag, der 6. Juni - (in Palas de Rei)
Im Refugio Portomarin haben wir sehr gut geschlafen. Wir hatten diesmal unsere Schlafplätze nebeneinander in den oberen Betten. Malena war der Ansicht, das sei viel besser, weil man oben mehr Luft hat und nicht gleich mit dem Kopf anstößt. Weil die Refugios im allgemeinen erst um 16 Uhr aufmachen, haben wir uns vorgenommen, den Tag so einzuteilen, daß wir erst gar nicht vor 16 Uhr ankommen. Also gingen wir kurz vor 8 Uhr bei mit Regenwolken verhangenem Himmel los, um die 25 km bis Palas de Rei zu bewältigen. Der Regen ließ auch nicht lange auf sich warten, darum streiften wir unsere Umhänge über. Dabei herrschte ein starker Wind, fast konnte man sagen, ein Sturm. Der trieb die Regenwolken aber schnell vorüber, sodaß wir fast nicht naß wurden. Unser Zeug wurde nur etwas feucht, aber der Wind trocknete das Zeug am Körper, wenn wir wirklich mal ein bißchen naß wurden. So erreichten wir gegen 10 Uhr die Herberge in Gonzar, wo wir vor 2 Jahren schon einmal übernachtet hatten und eine überaus gastfreundliche Frau angetroffen hatten. Wir zeigten dem Mann, den wir in der Herberge antrafen, die Fotos von unserer 1995er Wanderung. Daraufhin ging er gleich mit uns zu seiner Frau, die uns sofort wiedererkannte und sich riesig über unseren Besuch freute. Sie lud uns gleich zum Kaffee ein und bewirtete uns auf das Freundlichste. Wir stärkten uns mit selbstgebackenem Brot und Käse und verständigten uns so gut es ging. Mit einer herzlichen Umarmung wurden wir auf unserem weiteren Caminogang entlassen, nachdem wir versprochen hatten, aus Deutschland zu schreiben und einpaar Fotos zu schicken, die wir in der Küche aufgenommen hatten. Bei Regen und Wind setzten wir unseren Weg fort. In der Herberge in Ligonde (Eirexe), die direkt am Weg lag, kehrten wir ein und warteten dort 1 1/2 Stunden, bis viele sehr ergiebige und stürmische Regenschauer vorüber waren. In der Zwischenzeit machte Malena eine heiße Brühe, dann brachen wir auf, um die letzten 10 km der Etappe zu gehen. Gegen 16 Uhr erreichten wir die uns bekannte und sehr saubere Herberge in Palas de Rei. In vier Tagen hofften wir, am Ziel zu sein. Diese Etappen wurden ganz bewußt kürzer gewählt, denn wir möchten etwas ausgeruhter und nicht ganz kaputt in Santiago ankommen.

Samstag, der 7. Juni,- (in Ribadiso de Baixo)
Die schöne Herberge in Palas de Rei verließen wir erst um 8,30 Uhr, weil wir doch nur 16 km bis nach Melide gehen wollten. Schon um 12 Uhr erreichten wir die kleine Stadt. Weil es - wie jeden Tag - gegen Mittag wieder anfing zu regnen, kehrten wir in eine Bar ein. Zufälligerweise war es das bekannte Fischrestaurant, auf das wir schon von Pilar aufmerksam gemacht worden waren. Wir setzten uns an einen der langen Holztische und bald gesellte sich ein spanisches Ehepaar zu uns. Die Frau - eine sehr füllige und schwere Person - sprach so gut oder so schlecht englisch wie ich, jedenfalls unterhielten wir uns sehr angeregt, aber der Mann verstand kein Wort Englisch. Sie stellte sich als Architektin vor, die zusammen mit ihrem Mann entlang des Camino Hotels und Pensionen baute, so eine Art "bed and breakfest". Nach kurzer Zeit stand sie auf, gab uns die Hand mit den Worten: "Ich heiße Louisa", was zur Folge hatte, daß ich mich als "Hubert" vorstellte. Darauf lud sie uns ein zu dem galizischen abendliche-tischgemeinschafNationalessen "Pulpo de Galizia". Junge, Junge, so ein Tintenfischessen kann lange dauern, besonders wenn ausgiebig Wein dazu getrunken wird und die Unterhaltung gut läuft. Malena war von dem Tintenfisch überhaupt nicht erbaut. Sie ekelte sich fast, aber in Spanien erfordert es die Höflichkeit, so eine Einladung nicht abzulehnen. Mir schmeckte es ganz gut, obwohl das doch ein für unsere Zungen ungewohnter Geschmack ist. Zum Abschluß gab es dann noch einen Kaffee. Bezahlen durfte ich auf garkeinen Fall!! Louisa war schon einige Male in Deutschland gewesen . Scheinbar hatten die Deutschen auf sie einen guten Eindruck hinterlassen. Für uns war dies jedenfalls eine sehr angenehme Begegnung. Nach einer herzlichen Verabschiedung trennten wir uns, denn wir hatten beschlossen, noch weitere 12 km zu gehen. Es lief sich gut an dem Tag und so erreichten wir Rabadiso gegen 17 Uhr. Jetzt lagen statt der vorgenommenen 16 km bis Melide 28 km hinter uns. Der Rucksack wurde auf den letzten km doch schwer. Wahrscheinlich tat das gute Essen und der Wein auch seine Wirkung. Jedenfalls waren wir bei Ankunft in Rabadiso ziemlich kaputt. Bis jetzt hatten wir keine Blasen an den Füßen. Malena blieb auch heute davon verschont. Ich dagegen bemerkte beim Ausziehen der Strümpfe einpaar Bläschen an den großen Zehen. Ich behandelte meine Füße, so gut es ging, nahm mir vor, morgen die Strümpfe zu wechseln und hoffte, daß alles schnell heilen würde.

Sonntag, der 8. Juni, - (in Arca)
Jetzt waren wir schon wieder weiter gekommen, als vorher geplant. Das Wetter war heute zum gehen sehr gut. Nur einmal mußten wir für kurze Zeit unseren Regenschirm aufspannen. War unsere Ankunft in Santiago ursprünglich für Dienstag, den 10. Juni geplant, so waren wir in Arca übereingekommen, die letzten 19 km schon morgen, am Montag, den 9.6. zu gehen. Wir hofften, für drei Nächte im Seminario Menor unterzukommen, wo wir 1995 auch zwei Nächte beherbergt waren. In Arca fanden wir ein sehr sauberes und großes Refugio vor, allerdings lag es ca. 200 Meter abseits des Pilgerweges. Das machte uns an diesem Tag aber nichts aus. Gestern allerdings waren wir körperlich so kaputt, daß uns die letzten Meter noch schwer gefallen wären. "Unsere drei Franzosen", die wir jeden Abend wiedertrafen, hatten für uns schon Plätze zum Abendessen reservieren lassen. Der "Dickbauch", ein sehr übler Schnarcher, den wir in den Refugios immer wieder trafen, war in Arca nicht in unserer Nähe aufgetaucht. Hoffentlich bleiben wir in Zukunft von ihm verschont! Gestern war er ganz in unserer Nähe, deshalb haben wir gestern auch einmal Schlaftabletten genommen. Am anderen Morgen waren wir ausgeschlafen und fit für die heutige Etappe von 23 km. Eine interessante Begegnung war das Zusammentreffen mit englischsprechenden spanischen Jugendlichen, die wir in den ausgedehnten Eukalyptuswäldern in dieser Gegend trafen.
Der heutige Weg war sehr angenehm zu gehen. Man kann sagen, ab Portomarin ist der Weg leicht, jedenfalls nicht im geringsten mit den gebirgigen Etappen des Rabanal und des Cebreiro zu vergleichen. Wer meint, mal eben so eine Caminowanderung zu machen, ohne sich körperlich fit zu machen und sich auch geistig darauf vorzubereiten, der wird nach kurzer Zeit schon scheitern. Wir müssen jedenfalls von uns sagen, daß wir während dieser Tage schon einige Male unsere physische und phsychische Belastbarkeitsgrenze erreicht hatten. Gerade aber daß ist eine Erfahrung, die man nur auf so einer Pilgerwanderung unter extremen Bedingungen machen kann. Wir wunderten uns immer wieder, daß am nächsten Morgen alle Schwierigkeiten verflogen waren und der neue Tag danach meistens viel leichter war.

 

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Camino III